Woche der Seniorengesundheit

Eine Woche im Austausch mit Senioreneinrichtungen im Westerwald

Im Mittelpunkt standen deshalb Gespräche mit den Einrichtungsleitungen, den Mitarbeitenden und – wann immer möglich – auch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Mich hat interessiert, welche Maßnahmen bereits ergriffen werden, um die Gesundheit der Seniorinnen und Senioren an heißen Tagen zu schützen, wo die Einrichtungen gut aufgestellt sind und an welchen Stellen weiterer Handlungsbedarf besteht. 

Dabei wurde schnell deutlich, dass vielerorts mit großem Engagement, viel Kreativität und hoher Professionalität gearbeitet wird. Gleichzeitig haben die Gespräche gezeigt, dass die zunehmenden Hitzewellen die Einrichtungen vor neue Herausforderungen stellen. Ausreichende Kühlmöglichkeiten, baulicher Hitzeschutz, eine angepasste Tagesstruktur und genügend Personal sind wichtige Voraussetzungen, um gerade ältere und pflegebedürftige Menschen bestmöglich zu schützen. 

Neben dem Thema Hitzeschutz ging es natürlich auch um viele weitere Fragen rund um den Pflegealltag – vom Fachkräftemangel über bürokratische Anforderungen bis hin zu einer verlässlichen Gesundheits- und Pflegeversorgung im ländlichen Raum. Besonders wertvoll war für mich der offene Austausch. Gute Politik entsteht für mich nicht am Schreibtisch, sondern im direkten Gespräch mit den Menschen, die ihre Erfahrungen und ihre Ideen aus der täglichen Praxis einbringen. 

Ich nehme viele Eindrücke und Anregungen aus dieser Woche mit. Sie werden in meine politische Arbeit einfließen und bestärken mich darin, mich weiterhin für gute Rahmenbedingungen in der Pflege und eine starke Gesundheitsversorgung im Westerwald einzusetzen. 

Mein herzlicher Dank gilt allen Einrichtungen, die mich so offen empfangen haben, und allen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die sich Zeit für den Austausch genommen haben. Die Begegnungen haben mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Arbeit der Menschen ist, die sich Tag für Tag mit großem Einsatz um unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger kümmern.