Musik kann heilen, stärken und verbinden: Künstlerische Therapien stärker in den Fokus rücken

Dr. Tanja Machalet übernimmt Schirmherrschaft für den Parlamentarischen Abend der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien und wirbt für bessere Zugänge zu wirksamen Therapieangeboten

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die vielfältigen Möglichkeiten künstlerischer Therapien. Musik-, Kunst-, Tanz- und Theatertherapien unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen und dort, wo Worte oft nicht mehr ausreichen. Sie kommen unter anderem bei psychischen Erkrankungen, Demenz oder in der Palliativversorgung zum Einsatz und sind in vielen Kliniken bereits fester Bestandteil einer guten Versorgung.

„Die Wirkung künstlerischer Therapien ist wissenschaftlich belegt. Sie können einen wichtigen Beitrag leisten, um Menschen in belastenden Lebensphasen zu begleiten und ihre Lebensqualität zu verbessern“, betont Dr. Tanja Machalet.

Gleichzeitig besteht insbesondere im ambulanten Bereich weiterhin Handlungsbedarf. Noch immer haben viele Patientinnen und Patienten keinen ausreichenden Zugang zu entsprechenden Angeboten. Deshalb setzt sich Dr. Tanja Machalet für klare Qualitätsstandards, verlässliche Rahmenbedingungen und bessere Versorgungsstrukturen ein.

Besonders wichtig ist ihr dabei, dass Menschen unabhängig von ihrem Wohnort von wirksamen Therapieangeboten profitieren können. Gerade in ländlichen Regionen müsse der Zugang zu künstlerischen Therapien verbessert werden.

Für Dr. Tanja Machalet steht fest: Gute Gesundheitsversorgung bedeutet, alle wirksamen Therapieangebote für Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen – und dazu gehören auch die künstlerischen Therapien.