Gemeindeschwester plus zukünftig auch in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen

    „Ich freue mich sehr über die Ankündigung von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, dass es zukünftig auch in der V„Ich freue mich sehr über die Ankündigung von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, dass es zukünftig auch in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen eine Gemeindeschwesterplus geben wird“, reagierte die SPD-Abgeordnete Dr. Tanja Machalet auf die Entscheidung, die letzte Woche in Mainz getroffen wurde. 

    Das Landesprojekt „Gemeindeschwester plus“ richtet sich an alte Menschen, die noch zuhause leben und nicht pflegebedürftig sind, die aber dennoch Unterstützung und Beratung wünschen. Gemeindeschwestern plus beraten hochbetagte Menschen mit dem Ziel, dass diese ihre Selbständigkeit möglichst lange erhalten können, sie geben Hinweise auf soziale Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten und helfen dabei, Netzwerke zu knüpfen – beispielsweise durch die Vermittlung von Veranstaltungen oder Seniorentreffen.

    „Mit ihrem präventiven Ansatz helfen die Gemeindeschwestern plus dabei, Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich zu vermeiden und alten Menschen weiterhin ein Leben in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen“, so Tanja Machalet.

    Gemeindeschwestern plus gibt es in Rheinland-Pfalz seit 2015, finanziert zunächst zu 100 Prozent vom Land, seit diesem Jahr auch mit finanzieller Unterstützung der Krankenkassen. Im Sommer startete das Sozialministerium ein Auswahlverfahren für neue Gemeindeschwestern plus unter allen interessierten Kommunen, das nun mit der Entscheidung der Lenkungsgruppe abgeschlossen wurde. Bislang gab es 19 Gemeindeschwestern plus in Rheinland-Pfalz, mit der aktuellen Entscheidung kommen Angebote in zwölf weiteren Kommunen hinzu.

    „Für die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen ist das eine wirklich hervorragende Nachricht“, betont Tanja Machalet. „Seniorinnen und Senioren in unserer Region werden von diesem einmaligen Beratungsangebot direkt profitieren und erhalten eine wirkungsvolle Unterstützung dabei, ihr gewohntes Leben im vertrauten Umfeld auch zukünftig weiterführen zu können. Und auch die Kommune profitiert von der Netzwerkarbeit der Gemeindeschwestern plus. Ihre Arbeit wird uns vor Ort die Möglichkeit geben, unsere Politik für die älteren Generationen mehr als bisher an konkreten Bedürfnissen auszurichten“.

     

    Um das auch in weiteren Kommunen im Westerwald möglich zu machen, wird Tanja Machalet auch andere Initiativen, die sich für ihre Gemeinden um die Gemeindeschwester plus bemühen, weiterhin nach Kräften unterstützen, damit sie bei der nächsten Bewilligungsrunde dabei sein können.