Mündliche Anfragen im Plenum vom 25.01.2018

    Hier erhalten Sie einen Überblick über die mündlichen Anfragen, um deren Beantwortung ich in der aktuellen Plenarsitzung -zusammen mit Katrin Anklamm-Trapp (MdL) und Sven Teuber (MdL)- im Rahmen meiner Arbeit in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales, bzw. Gesundheit, Pflege und Demografie, die zuständige Ministerin, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, bitten werde.

    Neuer Förderansatz in der Arbeitsmarktpolitik

    Zu Beginn desJahres 2018 ist ein neuer ESF-Förderansatz, das „Bedarfsgemeinschaftscoaching“ gestartet. Landesweit sollen in diesem Jahr 30 Projekte umgesetzt werden, mit dem Ziel, die Beschäftigungsfähigkeit von langzeitleistungsbeziehenden Menschen zu steigern und berufliche Perspektiven zu verbessern.

    Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung:

    1. Welcher innovative Ansatz wird beim Bedarfsgemeinschaftscoaching zugrunde gelegt?

    2. Auf welchen Erfahrungen kann man beim Bedarfsgemeinschaftscoaching aufbauen, insbesondere

    unter Berücksichtigung der „Westpfalz-Initiative“?

    3. Wie gestaltet sich die Förderung des Bedarfsgemeinschaftscoachings?

    4. Wie wird die Landesregierung den Umsetzungsprozess der geplanten 30 Projekte begleiten?

     

    Organspenderzahlen auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren

    Wie aktuellen Presseberichten zu entnehmen ist, hat die Zahl der Organspender in Deutschland 2017 einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach den Statistiken der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) gab es nur 797 Spender, 60 weniger als im Vorjahr. Die Entwicklung der Organspenderzahlen in Deutschland war 2017 regional unterschiedlich.
    Von den Expertinnen und Experten werden insbesondere Verbesserungen in der Organisation der rund 1 250 Kliniken in Deutschland, die zum Organspende-System gehören, gefordert.

    Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung:

    1. Wie stellt sich die regionale Entwicklung der Organspenden in Rheinland-Pfalz im

    Verhältnis zu den anderen Bundesländern dar?

    2. Wie viele Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz nehmen aktiv an der Organspende teil?

    3. Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung, um die Zahl der Organspenderinnen

    und Organspender in Rheinland-Pfalz zu erhöhen?

    4. Wie steht die Landesregierung zur Freistellung der Transplantationsbeaufragten der

    Krankenhäuser von anderen Aufgaben, wie es in Bayern seit 2017 praktiziert wird?